Durch 2-Achsige Rotation und durch Erwärmung wird in dünnwandigen Hohlkörperformen pulverförmiges Thermoplast an den Innenflächen der Form abgelagert. Dadurch können relativ gleichmäßige Wandstärken von 2-10 mm erreicht werden.
Kennzeichnend ist die biaxiale Drehung des Werkzeuges um zwei senkrecht zueinander angeordnete Achsen.
Die im Rotationsformverfahren hergestellten Werkstücke sind nahtlos und weitgehend frei von inneren Spannungen.
Die Möglichkeiten von Formaten und Formen sind nahezu unbegrenzt.
Das Rotationsformen weist gegenüber dem Blas- oder Spritzverfahren folgende Vorteile auf:
- einfache Werkzeuge und niedrige Werkzeugkosten,
- Wirtschaftlichkeit für kleine und mittlere Serien ab 20 Stück pro Jahr,
- mögliche komplizierte Formgebung mit Öffnungen, durchgehenden Verbindungen, Gewinden, Einlegeteilen usw.,
- gleichmäßige Wandstärken und
- nahtlose Hohlkörper.
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